Darf ein Foren-Admin die privaten Nachrichten der User lesen?
Es gibt Hunderttausende von unterschiedlichen Foren im Internet, zu den unterschiedlichsten Themen. Neben der weithin bekannten und in aller Regel am meisten genutzten Möglichkeiten der öffentlichen Postings bietet inzwischen jede Forum-Software darüber hinaus die Möglichkeit, auch sogenannte private Nachrichten mit anderen Usern auszutauschen. Diese Nachrichten sind dann nicht öffentlich, sondern können lediglich vom Sender und Empfänger gelesen werden. Dritte haben keinen Zugriff.
Nun kommt es in der Praxis immer wieder dazu, dass der Administrator eines Forums solche privaten Nachrichten ungefragt liest. Und in manchen Fällen sogar den Inhalt der gelesenen Nachrichten in aller Öffentlichkeit wiedergibt.
Ist ein Foren-Admin zu einem solchen Vorgehen berechtigt? Darf er die privaten Nachrichten grundsätzlich lesen? Und wenn ja, darf er dann hierüber öffentlich sprechen?
Juristische Bewertung des Hoyzer-Skandals
Im Jahre 2005 wurde bekannt, dass der DFB-Schiedsrichter Robert Hoyzer mehrere Fußball-Bundesliga-Spiele bewusst falsch gepfiffen hatte, um Teilnehmern von Sportwetten Gewinne zu ermöglichen. Hoyzer hatte hierfür von den Teilnehmern Geld- und Sachzuwendungen erhalten.
Diese aktuellen Ereignisse haben eine Vielzahl von juristischen Fragen aufgeworfen, die Gegenstand des heutigen Podcast sind.
NDR-Interview zu Songtexte-Abmahnungen
Im März 2005 ”überrollte” die deutsche Webszene eine Abmahnwelle zu veröffentlichten Songtexten.
Die abgemahnten Personen hatten die Texte von Liedern bekannter Interpreten auf ihren Webseiten veröffentlicht. Wie den zahlreichen aktuellen Diskussionen und Äußerungen zu entnehmen war, geschah dies in der Mehrzahl der Fälle im guten Glauben. Oftmals sogar in der Absicht, seinen Lieblingssänger oder -band zu promoten.
Auch wenn seitdem mehr als 1,5 Jahre vergangen sind und die Songtexte-Abmahnungen inzwischen wieder zurückgegangen sind, ist das zugrundeliegende urheberrechtliche Problem nach wie vor aktuell.
Aus diesem Grunde gibt es heute ein Radio-Interview, das der Norddeutsche Rundfunk (NDR) dazu im April 2005 mit Rechtsanwalt Dr. Bahr geführt hat.
Kritische Angebote in Partnerprogrammen: Finanzprodukte
Partnerprogramme werden auch von Unternehmen aus der Finanzbranche im Marketing eingesetzt. Dieser Bereich ist zum Schutz des Verbrauchers gesetzlich stark reguliert. Eine eigene Aufsichtsbehörde, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, überwacht neben den Kreditinstituten auch den Vertrieb.
Häufig stellt sich die Frage, ob die strengen gesetzlichen Regeln auch für Affiliates gelten, die Finanzprodukte bewerben.
Der heutige Podcast geht all diesen Fragen nach.
Sind Werbebanner von Online-Casinos auf privaten Webseiten rechtlich zulässig?
Sie sind inzwischen auf deutschen Webseiten weitverbreitet: Die Werbebanner oder Links auf ausländische Online-Casinos oder Sportwetten-Betreiber.
Wie ist ein solches Verhalten straf- und zivilrechtlich zu beurteilen? Haftet der Inhaber etwa auch bei einer bloßen Linksetzung?
Der heutige Podcast geht all diesen Fragen nach.
Das neue UWG - Konsequenzen für das Direktmarketing
Im Juli 2004 wurde das deutsche Wettbewerbsrecht reformiert. Das Gesetz schützt nicht mehr nur die Interessen des lauteren Wettbewerbs, sondern dient auch dem Verbraucherschutz.
Auch 2 Jahre nach Inkrafttreten der Reform herrscht bei Unternehmern noch Unsicherheit, welche Neuerungen sich durch die Novelle ergeben haben. Der heutige Podcast nimmt dies zum Anlass, noch einmal die wesentlichen Fakten für das Direktmarketing zusammenzufassen.
Kritische Angebote in Partnerprogrammen: Medikamente und Arzneimittel
Wer kennt sie nicht, die Werbung im Internet für Schönheitskuren, Potenzpillen und Vitamin-Cocktails. Doch Apothekenwesen, Packungsbeilagen und Rezeptpflicht sind Indizien für eine strenge Regulierung. In den Vereinigten Staaten ist der Vertrieb von Medikamenten über Partnerprogramme bereits Realität, doch in Deutschland birgt er erhebliche rechtliche Risiken für Merchants und Affiliates.
Der heutige Podcast geht der Frage, ob und in welchem Umfang ein Affiliate Medikamente und Arzneimittel bewerben darf. Auf was er unbedingt achten sollte. Und was er auf jeden Fall unterlassen sollte, um juristischen Ärger zu vermeiden.
Rechtliche Regelungen zu Premium-SMS
Aus Fernsehen und Printmedien kennt man die vielfältigen Angebote für Premium-SMS: Es handelt sich dabei um kostenpflichtige Kurznachrichten, die an eine fünfstellige Kurzwahl gesendet werden.
Für Entgelte bis zu 5 EUR pro SMS werden Handylogos, Klingeltöne, Single-Chats und ähnliche Dienste angeboten. Häufig werden auch mit einer SMS Abonnements verkauft, d.h. mit einer Kurznachricht erhält man nicht nur einen Klingelton, sondern gleich ein Abonnement über 100 Klingeltöne.
Welche rechtlichen Regelungen gelten nun für Premium-SMS?


